LAG Schleswig-Holstein: Resteverzehr von Patientenessen rechtfertigt allein keine fristlose Kündigung

 Verzehrt ein langjähriger Krankenpflegehelfer, welcher bislang unauffällig war, das Stück einer Patientenpizza sowie einen nicht verbrauchten Rest einer Patientenportion Gulasch, so rechtfertigt dieses allein grundsätzlich nicht seine fristlose Kündigung ohne eine vorherige Abmahnung. Dieses hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein in seinem mit Urteil vom 29.09.2010 entschieden (Az. 3 Sa 233/10). Es gilt weiterhin das Prinzip der zuvor erforderlich ausgesprochenen Abmahnung. Diese sei nur dann entbehrlich, wenn eine Verhaltensänderung nicht zu erwarten wäre.

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