Steuerrecht

1-Prozent-Regelung bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nicht anwendbar

Finanzamt FormularBenutzt ein Arbeitnehmer ein betriebliches Fahrzeug lediglich für betriebliche Zwecke sowie für die Fahrten zwischen seiner Wohnung und der regelmäßigen Arbeitsstätte, so stellt dieses nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes vom 06.10.2011 nicht dazu, dass der Arbeitnehmer 1-Prozent-Regelung anzuwenden hat. Die 1-Prozent-Regelung des § 8 Absatz 2 Satz 2 EStG ist nach dem Urteil vom 06.10.2011 (Az. VI R 56/10) nicht anwendbar.

Vorstehende Angaben können keine individuelle Beratung für Ihren konkreten Fall ersetzen. Sie können Ihnen aber einen Hinweis auf unsere Kompetenz bieten und Einblicke in Rechtsfragen gewähren, mit welchen wir uns bereits für Sie beschäftigt haben. Wir verabreden mit Ihnen gerne eine Vorgehensweise für Ihre individuelle Beratung z.B. in einem persönlichen Besprechungstermin, in einem Telefonat, per Skype oder auf anderem Wege. Nehmen Sie dazu mit uns unter 0511 / 45 960 946 gerne den ersten Kontakt auf.

Zusammenlebende Geschwister im Erbschaftssteuerrecht keine Ehepartner

Finanzamt FormularErbschaftssteuerliche Vergünstigungen, welche Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern zustehen, gelten nicht für zusammen lebende Geschwister. Dies hat das Finanzgericht Köln in seinem Urteil vom 16.11.2011 (Az. 9 K 3197/10) entschieden. Eine Ungleichbehandlung sei sachlich gerechtfertigt, da bei Geschwistern keine gegenseitigen Unterhaltspflichten bestehen.

Vorstehende Angaben können keine individuelle Beratung für Ihren konkreten Fall ersetzen. Sie können Ihnen aber einen Hinweis auf unsere Kompetenz bieten und Einblicke in Rechtsfragen gewähren, mit welchen wir uns bereits für Sie beschäftigt haben. Wir verabreden mit Ihnen gerne eine Vorgehensweise für Ihre individuelle Beratung z.B. in einem persönlichen Besprechungstermin, in einem Telefonat, per Skype oder auf anderem Wege. Nehmen Sie dazu mit uns unter 0511 / 45 960 946 gerne den ersten Kontakt auf.

FG Köln gewährt Lebenspartnerschaften vorläufig den Splittingtarif

Finanzamt FormularDas Finanzgericht Köln hat in seinem Beschluss vom 07.12.2011 (Az. 4 V 2831/11) entschieden, dass Partnern einer eingetragenen Lebenspartnerschaft vorläufig der sogenannte Splittingtarif im Rahmen der Lohn- und Einkommenssteuer vorläufig zu gewähren ist. Damit sind eingetragene Lebenspartnerschaften steuerlich wie Ehen zu behandeln. Der Senat hat wegen der grundsätzlichen Bedeutung seines Beschlusses die Beschwerde zum Bundesfinanzhof zugelassen.

Vorstehende Angaben können keine individuelle Beratung für Ihren konkreten Fall ersetzen. Sie können Ihnen aber einen Hinweis auf unsere Kompetenz bieten und Einblicke in Rechtsfragen gewähren, mit welchen wir uns bereits für Sie beschäftigt haben. Wir verabreden mit Ihnen gerne eine Vorgehensweise für Ihre individuelle Beratung z.B. in einem persönlichen Besprechungstermin, in einem Telefonat, per Skype oder auf anderem Wege. Nehmen Sie dazu mit uns unter 0511 / 45 960 946 gerne den ersten Kontakt auf.

Widerspruch gegen Grundsteuer

Achtung Hausbesitzer

gegen den erlassenen Bescheid zur Zahlung von Grundsteuer sollte noch in diesem Jahr Widerspruch erhoben werden.

Denn das Bundesverfassungsgericht muss klären, ob die Grundsteuer überhaupt zu Recht erhoben wird. Die Grundsteuer wird nach völlig veralteten Einheitswerten berechnet, was zu einer Verfassungswidrigkeit führen könnte. Sollte das Bundesverfassungsgericht die Grundsteuer kippen, so erhalten Hausbesitzer die Grundsteuer zurück. Dies gilt jedoch nur dann, wenn bis Jahresende ein ordnungsgemäßer Widerspruch erhoben wurde.

Vereinbaren Sie daher gerne telefonisch kurzfristig einen Besprechungstermin. Wir stehen Ihnen dazu auch gerne zwischen Weihnachten und Silvester zur Verfügung. Sollten Sie nicht im Umkreis wohnen, so finden wir gerne ein Lösung zur Bearbeitung Ihres Widerspruchsverfahrens.

FG Düsseldorf: Ein Fußballverein darf die Vorsteuer aus Rechnungen von Spielervermittlern abziehen

Das Finanzgericht Düsseldorf (FG Düsseldorf) hat in seinem Urteil vom 29.10.2010 (Az. 1 K 4206/08 U) entschieden, dass ein Fußballverein zum Vorsteuerabzug aus Rechnungen berechtigt ist, die ihm von Spielervermittlern anlässlich des Transfers oder der Vertragsverlängerung von Berufsfußballspielern erteilt wurden. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Entscheidung wurde die Revision ausdrücklich zugelassen. Revision gegen das Urteil wurde bereits beim Bundesfinanzhof (BFH) unter dem Aktenzeichen XI R 4/11 eingelegt.

FG Rheinland-Pfalz: Nachweis einer Behinderung für Kindergeldanspruch ist nach einer Gesamtwürdigung der Aktenunterlagen vorzunehmen

Volljährige Kinder sind beim Kindergeld gem. § 63 Abs. 1 Satz 2 EStG in Verbindung mit § 32 Abs. 1 Nr. 3 EStG beim Kindergeld zu berücksichtigen, wenn die Kinder wegen kör­perlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande sind, sich selbst zu unter­halten/ernähren. Ob die Antragsteller die erforderlichen Nachweise zum Weiterbezug des Kinder­geldes erbracht haben, muss die Familienkasse aus den in der Kindergeldakte enthaltenen Unterlagen im Rahmen einer Gesamtwürdigung berücksichtigen. So hat es das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in seinem Urteil vom 03.01.2011 (Az. 5 K 1345/09) entschieden. In dem entschiedenen Fall wurde durch die Familienkasse sowohl ein ärztlicher Befundbericht als auch ein Rentenbescheid nicht beachtet. Wäre dieses geschehen, so wäre den Klägern Kindergeld bereits vorab zugesprochen worden.

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